Restaurant 1832
Wo 1832 das „Hambacher Fest“ inmitten von Ruinen abgehalten wurde, jene machtvolle Demonstration aufrechter Demokraten, erstreckte sich später der zweiflügelige Wohnbau, der seit 1844 wieder seine ursprüngliche Höhe erreicht. Drei Geschosse des Hauptgebäudes, die vom mittelalterlichen Erscheinungsbild nicht weit entfernt sind, entführen nur äußerlich in eine vergangene Welt.

Für die Gestaltung der Gebäude, die im Rahmen der erweiterten Nutzung entstanden sind, zeichnet Max Dudler verantwortlich. Der schweizer Architekt mit Büros in Zürich und Berlin konzipierte darüber hinaus das „Hambacher Gefühl“ im Innern. So etwa das kleine Restaurant, das den auf Speisen und Ambiente neugierigen Gast mit schlichter Eleganz empfängt. Hohe Fenster und ausgefallenes Mobiliar, zu dem insbesondere auch die von Max Dudler entworfenen, an kleine Thronsessel erinnernden Sitzgelegenheiten zählen, beherrschen diesen Raum. Es bleibt Platz für Gedankenentfaltung, klare Aussichten und unverfälschte Gaumenfreuden. Ehrlich, schnörkellos und pfälzisch!
Impressionen Restaurant